Prost Neujahr!Prost Neujahr!

Reisen verändert!

Wir wünschen allen freudvolle Festtage und positive Veränderungen im 2011.
Die Nomaden Edy und Brigitte

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Auf dem MarktplatzAuf dem Marktplatz

Rückblick auf 4 ½ Jahre Südamerika

Während unserer Reisezeit in Südamerika haben wir mit Robusto 103'375 km und mit der Kawi 9'000 km zurückgelegt. Gesamthafter gefahrener Tagesdurchschnitt 72 km, gesamthafter durchschnittlicher Diesel-Preis 0.87 Sfr. pro Liter.

Wir lagerten an 467 verschiedenen Plätzen und durchschnittlich alle 4 Tage wechselten wir den Vorgarten. Landesgrenzen haben wir 48 x überquert und durften daher auch nirgends Steuern bezahlen! Gesundheitlich hatten wir keine ernsthaften Probleme, haben aber auch nicht abgenommen.

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In Bolivien noch AlltagIn Bolivien noch Alltag

Ortskenntnisse

Unser Ziel in Sucre war das Hotel Austria, um Robusto im bewachten Hof sicher abzustellen. Auf einer Kreuzung wurden wir von einem Verkehr regelnden Polizisten angehalten. Wir dürften wegen LKW Fahrverbot nicht weiter ins Zentrum fahren. Wir fragten ihn nach dem Hotel Austria, er wusste aber nicht, wo dieses ist. Wir versprachen ihm, bei der nächstmöglichen Gelegenheit zu wenden. Dies war bei einer Tankstelle der Fall.

Dort fragten wir nochmals nach dem Austria. Ja, da seien wir vorbeigefahren, es sei neben dem Autobusterminal - genau dort, wo der Polizist auf der Kreuzung den Verkehr regelte!

Effekte der grossen Höhe in Bolivien

Unsere Espressomaschine liefert auf 3'800 Meter am Morgen nicht mehr richtig heissen Kaffee. Aber wichtiger ist, dass die Heizungen funktionieren. Einige Tage später nur noch auf 2'600 Meter ist der Kaffee auch wieder echt heiss.

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Capybara oder Carpincho ist das grösste lebende Nagetier der ErdeCapybara oder Carpincho ist das grösste lebende Nagetier der Erde

Reserva Provincial Esteros del Iberá

Auch hier hat wie im Nationalpark Monte Léon/Argentinien und Pumalín/Chile Meister Douglas Tompkins seine guten Ideen sowie sein Geld eingesetzt, daher einmal mehr eine sehr schöne Anlage. Viele verschiedene Tiere - Carpinchos und Kaimane seit Jahrzehnten vom Menschen nicht gejagt, sondern beschützt und daher nicht ängstlich! Ca. 350 Vogelarten. Das riesige Feuchtgebiet ist ein wahres Paradies. Wir genossen die herrlichen Eindrücke während einigen Tagen bei angenehmem Wetter.

San Ignazio Mini: Jesuitenreduktion

Die Anlage ist von der Grösse her beeindruckend. Wir haben das Ganze anstelle eines Weltkulturerbes eher als Touristenrummel empfunden, da sehr viele Souvenirstände und Schnellimbissbuden vorhanden sind, die von den vielen Besuchern, auch sehr vielen Argentiniern, rege genutzt werden. Teure Audio Vision Anlagen waren für uns leider das Speziellste, was wir sahen.

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Misswahl in ArgentinienMisswahl in Argentinien

Luzerner Treffen auf dem Camping in Villa General Belgrano/Argentinien

Wir treffen Andy und Sandra mit Ford 350 Entlebucher und Wädi mit Mercedes Sprinter aus Ruswil. Die Abende und Nächte sind kurzweilig, mit mir waren es drei Luzerner, die sich ohne abgemacht zu haben hier an Ostern trafen. Wädi wollte zu später Stunde einen guten Schnaps beisteuern. Er hatte zu Hause noch in eine seiner als destilliertes Wasser getarnte Flasche Schnaps abgefüllt. Da gab es wohl eine fatale Verwechslung - seine hier geöffnete Flasche enthielt nämlich echtes destilliertes Wasser für die Batterie. Leider hatte er die falsche Flasche mit wirklichem destilliertem Wasser für die Batterie mitgenommen. Es war nicht so tragisch, wir hatten auch so sehr viel Spass miteinander.

Andy und Sandra sind nun für drei Wochen in die Schweiz geflogen. Von dort werden sie uns Reiseführer für Russland, Mongolei, China sowie Asien mitbringen. Wir werden sie am 10. Mai in Buenos Aires wieder treffen. In BA auf der Botschaft können wir dann auch unsere neuen Schweizerpässe abholen; die alten sind vollgestempelt.

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 Schwerelos im Salzwasser-SeeSchwerelos im Salzwasser-See

Sanitätsfahrzeug

An einem der letzten Tage, an dem das riesige Schwimmbecken in Salta noch gefüllt war, sassen wir auf der Casino-Terrasse beim Apéro. Die Badeaufseher hatten gepfiffen und die letzten Gäste verliessen das Wasser. In der Nähe von uns rutschte ein Junge in einer Wasserlache aus. Er war mit dem Kopf aufgeschlagen und lag bewusstlos, umringt von seinen lachenden Kollegen, auf dem Boden. Die auf der anderen Seite in Bereitschaft stehende Ambulanz umrundete das Becken und hielt seitlich vor uns an. Die Sanitäter sprangen heraus und kümmerten sich um den Jungen. Aus dem Augenwinkel sah ich, wie sich das unbemannte Sanitätsfahrzeug auf den Schwimmbeckenrand zu bewegte. Ich sprang auf und konnte dank heftigem Entgegenstemmen das langsam rollende Fahrzeug zum Stehen bringen. Brigi war inzwischen bei der Fahrertür eingestiegen und suchte die Handbremse - vergebens, denn es hatte keine! Der nun aufmerksam gewordene Fahrer löste das Problem auf argentinisch, indem er einen Stein vor das hintere Rad legte.

Glücklicherweise hatte der Junge inzwischen das Bewusstsein wieder erlangt, wurde aber zur Kontrolle mit dem nun bemannten Fahrzeug ins Spital gefahren. Blaulicht und Horn funktionierten einwandfrei.

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Lamas in der Atacama WüsteLamas in der Atacama Wüste

Taxis in Südamerika

Preislich wie qualitätsmässig gibt es ein Süd-Nord-Gefälle. Am teuersten und eher luxuriösesten sind sie im Süden Chiles, wo sie etwa das Doppelte bis Dreifache wie im Norden von Kolumbien, Bolivien oder Peru kosten. Am abenteuerlichsten sind aber die günstigeren in den nördlichen Grossstädten. Wir haben festgestellt, dass der Unterhaltungswert mit dem Taxifahrer in alten Schrottkisten mit kaputten Stossdämpfern und durchgesessenen Sitzen am grössten ist.

Noch günstiger sind die Sammeltaxis in Bolivien und Peru. Diese fahren eine bestimmte Strecke und laden Leute zu, bis sie voll oder noch etwas voller sind. Da bezahlt man für dreissig Kilometer rund einen Sfr. pro Person. Diverse Düfte, und das Risiko beklaut zu werden, fahren gratis mit.

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Geier auf FussballtorGeier auf Fussballtor

Ins allgemeine Klagelied wollen wir nicht einstimmen

Wir hören und lesen immer wieder negative Geschichten über korrupte Beamte und Polizisten in Peru. Wir können dem nicht beipflichten. Im Gegenteil, bei der Einreise wurde unser Fahrzeug nicht kontrolliert und niemand machte die hohle Hand. Sobald die Strassenpolizei bei Kontrollen feststellte, dass wir Touristen sind, wurden wir fast ausschliesslich durchgewinkt. Bei zwei Ausweiskontrollen waren die Beamten nicht überfreundlich, aber total korrekt.

Eine heikle Situation: In einem schlecht signalisierten zweispurigen Kreisel fuhr ich auf rund hundert Metern gegen die Fahrtrichtung. Ein Polizist aus dem dort stationierten Patrouillenfahrzeug winkte uns zur Seite. Wir waren uns im Klaren, dass wir nun drankommen würden. Nachdem der Beamte sich hoch streckte, um mir die Hand zu geben, entschuldigte ich mich. Wir sahen das Schild für den Ort Trujillo nach links signalisiert, aber keinen Hinweis eines Kreisels. Er meinte, es hätte weiter hinten schon einen solchen. Brigitte war inzwischen ausgestiegen und wünschte ihm frohe Weihnachten. Die hatten wir dann auch, denn er fragte uns nach dem Woher und Wohin und die Kreiselgeschichte war für ihn erledigt.
Da war also einer, der uns berechtigterweise hätte büssen können!
Er liess uns einfach weiterziehen .... und das in Peru!!!!

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