September 2016

Karakal im Etosha Nationalpark

Trickreiche Nationalpark Reservation in Namibia

Da wir mit Besuch unterwegs waren, wollten wir auf Nummer sicher gehen und daher den oft ausgebuchten Campingplatz Okaukuejo Etosha Nationalpark im Voraus buchen. Dies für den 9.09.2016 bis zum 13.09.2016.
Bis das Telefon im NP Reservationsbüro mal abgenommen wird, ist immer wieder eine Geduldsprobe.

Brigitte kam schlussendlich durch und wollte die 4 Nächte reservieren. Sie erhielt eine ablehnende Antwort, nur für den 9.09. sei ein Platz frei. Diesen buchte sie und erhielt eine Reservierungsnummer.
Tags darauf rief sie wieder an und fragte für den 10.09. bis dem 13.09. Die Dame sagte, dass nur noch der 10. und 11.09. frei sei. Dies wollte Brigitte sofort auch buchen und wurde nach dem Namen gefragt. Als sie diesen nannte, realisierte die etwas schräge Tante, dass sie Brigitte gestern angelogen hatte. Wohl oder übel musste sie die zusätzliche  Buchung auf dieselbe Reservierungsnummer entgegennehmen.
Nun hatten wir also drei Nächte auf sicher. Zwei Tage später standen wir auf einem anderen NP Camping und baten die nette Rezeptionistin uns auf unsere Reservierungsnummer im Okaukuejo noch unseren Lieblingsplatz, von dem wir wussten dass er sehr gut gelegen ist, anzufragen und zu reservieren. Sie bestätigte uns, wir hätten diesen.

Elefanten Baby mit Mutter Nashorn am Wasserloch Okaukuejo Sundowner Okaukuejo

Bei unserer Ankunft am 9.09. war der Platz jedoch noch für eine Nacht besetzt und wir mussten mit einem Anderen vorlieb nehmen. Wir erreichten mit ein bisschen Ramba-Zamba, dass wir am anderen Tag auf unseren gewünschten Platz  umsiedeln durften, und als Umtriebs Entschädigung erhielten wir noch eine vierte Nacht zugesprochen.

Ist Afrika, etwas mühsamer, aber es geht trotzdem. 

Bei einem früheren Treffen mit einem Südafrikanischem Geschäftsmann erklärte mir dieser voller Stolz, er habe seit über einem Jahr direkt am Wasserloch Chalet Nummer 34 vorausgebucht.
Da dieser Termin sich mit unserem Aufenthalt dort deckte, lud er uns zum Voraus auf einen Drink auf seiner im 1. Geschoss gelegenen Terrasse mit toller Aussicht auf das tierreiche Wasserloch ein.
Völlig frustriert kam er bei uns auf dem Platz vorbei. Sein Chalet war anderweitig vergeben worden und er musste in der zweiten Reihe vorlieb nehmen. Er liess sich mit vielen Entschuldigungen und einer Flasche Wein vom Manager abwimmeln.

Interessante Einblicke in die traditionellen Kulturen

die Himbas, sie gelten als die Ureinwohner Namibias:
ein Hirtenvolk mit halbnomadischer Lebensart, welches vor allem Rinder und Ziegen züchtet.
das Rauchbad der Himbafrauen, die sich nie mit Wasser waschen, sondern mit einer rötlichen Creme, bestehend aus Ockerstein und Tier Fett einreiben.
die Bedeutungen der verschiedenen Haartrachten.

 Himba Schönheit Himba Frau nimmt Rauchbad Himba Teenager

Mbunza, diese Volk lebt am Okavango:
mit einfachen Mitteln und handwerklichem Geschick zeigten sie uns das Herstellen von Schmuck, Pfeil und Bogen und das Schmieden von Waffen.

Mbunza Frau Mbunza Mbunza

Fotogalerie

Namibia: September 2016