November 2018

Tresorraum gefüllt mit goldenen PING Golf PutterTresorraum gefüllt mit goldenen PING Golf Putter

Panzerschrank voller Golf Putter

In Phoenix hatten wir die Gelegenheit die PING-Golffabrik zu besichtigen. Die High-Tech-Fertigungsprozesse von Metallblöcken zu fertigen Putter und Golfschlägern aus erster Hand zu sehen, war unglaublich.
Karsten Solheim, der Gründer des Unternehmens begann sein kundenorientiertes Unternehmen in einer Wohngarage. Jetzt ist die PING Fabrik riesig und beschäftigt ca. 800 Angestellte, viele von denen seit Jahrzehnten. Ein Verkaufslager findet man hier nicht. Die PING Schläger und Putter werden fast ausschliesslich nach Golfschläger-Fitting per Bestellung angefertigt.

Als besonderes Highlight am Ende der Tour durften wir einen speziellen Tresorraum betreten. Hier werden über 3.000 vergoldeten Putter für alle siegreichen Profis aufbewahrt.
Was als Dankeschön begann, hat sich vielleicht zur wertvollsten Putter Sammlung der Welt entwickelt. In den 70er Jahren suchte Karsten Solheim nach einer einzigartigen Möglichkeit, dem Profi-Golfspieler für den Einsatz eines PING-Putters auf dem Weg zum Sieg zu danken und ihn zu belohnen. Er beschloss, an jeden Sieg zu erinnern, in dem er zwei „vergoldete“ Nachbildungen des Sieger-Putters erstellte. Eine gab er dem Tournier Sieger, die andere behielt er im Hauptsitz des Unternehmens in Phoenix, Arizona. Beide waren mit dem Namen des Profis und dem Namen des von ihm gewonnenen Turniers eingraviert.

Für den Sieg eines Major Golf Turniers werden sogar zwei „24-Karat“ Gold-Putter je ca. 44’000 USD hergestellt.
Die Sammlung wuchs schnell, da immer mehr Profi-Golfspieler mit PING-Putter Tourniere gewannen. 

USA WohnwagenUSA Wohnwagen

In USA ist Alles möglich!

Mit dem nötigen Durchsetzungsvermögen und viel Geduld.

Reisefreunde schrieben uns über Ihre Erlebnisse in Australien und beklagten sich über die nicht Einhaltung von Terminen und die schlechte Qualität der ausgeführten Reparaturarbeiten. Wir mussten schmunzeln, und schrieben ihnen zurück: Kommt doch mal nach Nordamerika, denn hier besteht noch Steigerungspotential.

Beispiele: Ein ehemaliger Kadermitarbeiter von ZF-Getriebe erzählte uns, wie er von Südafrika nach der USA versetzt wurde, hätte er aufgeatmet und gemeint, er träfe jetzt nach einem Drittweltland wieder bessere Arbeitsbedingungen an. Weit gefehlt, die Realität für ihn in der USA sei wesentlich schlechter wie in Afrika gewesen.

Beispiel: Wir fuhren bei einem großen RV Ausrüster vorbei. Das erste Mal wollte ich beim Schmieren unserer hydraulischen Stützen unseres Truck Campers zuschauen. Eine Arbeit von ungefähr einer Viertelstunde. Der Werkstattchef mit ungefähr 10 Mitarbeitern, befragte seine Mitarbeiter, ob sie diese Arbeit zwischendurch erledigen konnten. Nein, wir wurden auf  den folgenden Tag vertröstet, da sie völlig überlastet seien.
Am Morgen danach kam der Werkstattchef mit seinem Vorarbeiter zu unserem Fahrzeug. Wir hörten, so sorry, aber diesen Typ Camper kennen sie nicht und können die Arbeit daher nicht ausführen! Da brauchten sie 24 Stunden dazu, um zu dieser Erkenntnis zu kommen.

Edy spielt GolfEdy spielt Golf

Beispiel: In Phönix bringen wir unsere GOLF Spielpraxis auf einer Golf Driving Range wieder etwas voran. Während zwei Wochen trainierten wir abwechselnd einen Tag mit Pro und den zweiten Tag jeweils selber spielend. Das Top Golf Center ist technisch auf dem neusten Stand. Nach einer Woche lasen wir zufällig Werbung, wo in diesem Center jeweils von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr die Stunde für einen Drittel wie wir bezahlt hatten angeboten wurde. Nachdem wir uns erkundigten lautete die amerikanische Antwort, wir hätten ja nicht direkt danach gefragt! Die zweite Woche vergaßen wir nicht darnach zu fragen.
Für uns als europäisch orientierte Golfer ist hier in dieser 3-stöckigen Driving Range sowieso Einiges gewöhnungsbedürftig. Jeder Abschlag-Platz hat 3 grosse Bildschirme, wo alle Daten, Werbung und Doku-Soaps übertragen werden. Dies ist ok. Das ganze Center wird mit Musik nicht berieselt, nein sehr laut beschallt. Das Service Personal fragt alle 7 Minuten nach den Wünschen. Getränke wie Essen wird auf den hinter dem Abschlag stehenden 6-er Tisch serviert.
Da wir immer nur tagsüber spielten, haben wir nicht erlebt, wie abends das Center zu einer überbordenden Festhütte mutierte.

ohne Worteohne Worte

Intelligenztest Sicherheitsgurt

Nun zum dritten Mal sahen wir im sicherheitsbedachten Amerika etwas für uns Unbegreifliches. An Ampel wartend, ein Blick zum Nachbarn auf der Nebenspur, sahen wir doch schon mehrmals wie Frauen ihr Hündchen während dem Autofahren auf ihrer Brust mitfahren lassen. Soweit so gut. Arme Hunde, denn sie waren unter dem Sicherheitsgurt mit den Damen „gesichert“?

Mexiko, Strand bei EnsenadaMexiko, Strand bei Ensenada

Grenzübergang USA nach Mexiko

Nach Mexiko reisten wir wieder über den Grenzübergang Tecate ein. Vom letzten Jahr her war uns der Grenzposten bestens vertraut.
Eine junge, sehr nette und hübsche Zöllnerin inspizierte in Begleitung mit Brigitte unseren Camper. Sie hat den Kühlschrank kontrolliert und war von den grossen Spiegeln an der WC-Schiebetür und am Kühlschrank fasziniert. Da guter Wein auf der Baja wie auf dem Festland Mexiko wesentlich teurer wie in der USA ist, haben wir reichlich eingekauft und gut verstaut. Ebenso hätten wir bei einer genaueren Kontrolle für unsere grosse Menge an Schweizer Käse Erklärungsbedarf gehabt. Brigitte verstand sich mit der Dame auch dank ihrem Spanisch sehr gut und nach einigen Minuten durften wir auf einen reservierten Parkplatz fahren, um die Formalitäten noch zu erledigen.

Das Immigration Formular haben wir vorgängig elektronisch ausgefüllt, bezahlt und ausgedruckt. Unsere Pässe waren im nu für 180 Tage Aufenthalt gestempelt.

Für das TIP (temporäre Einfuhr Papier des Fahrzeuges) wurden Besitzurkunde und gültige Registrierung des Fahrzeuges, Kopie vom Pass und der Aufenthaltsbewilligung und Kautionshinterlegung von $400 verlangt.

Insgesamt nach einer Stunde reisten wir mit allen nötigen Papieren in Mexiko ein.Dies war sicher ein gutes Ergebnis, lasen wir in Reiseberichten schon von 4 Stunden Aufwand beim selben Übergang.