September 2020

waypoints weltreise fahrzeug abgestellt

Willkommen daheim - Maske und Ellbogen-Gruss

Am Montag, 17.08. haben wir Oaxaca verlassen. Die fast 6 Monate Reisepause haben uns in gewisser Weise auch gutgetan. Gutes Essen und wenig Bewegung haben bei uns leider gewichtige Ausmasse angenommen.
2‘000km auf mexikanischen Strassen von Oaxaca nach Chetumal und dann nach Cancún haben unsere Sinne jede Sekunde wach gehalten - Topes Gefahr! Gestaunt haben wir, dass die Mexikaner fast 100% Masken tragen und dies auch während dem Autofahren.

Masken tragen

In Chetumal haben wir unser temporäres Import Permit für das Fahrzeug an einer geschlossenen Grenze ausstempeln lassen. Ohne dem hätten wir wegen dem Zoll Mexiko nicht verlassen dürfen. War brenzlig!

In Cancun haben uns dann zwei ganz liebe B&B Betreiber verwöhnt und bei denen haben wir unser Fahrzeug abgestellt. Klimatisiertes Zimmer, Nouvelle Cuisine und grosser Swimming Pool. 

Anflug Mexiko City

Am Montag, 24.08. ging’s zum Flughafen. Die Zubringer Airline nach MX City hat uns zuerst mit einem Corona Schnelltest überrascht. Der nächste Flieger, die Lufthansa, arbeitet jedoch nur mit Formularen. Restaurants und Hotels in D, überall gabs Formulare auszufüllen.
In Frankfurt hatten wir uns freiwillig für einen Virus Test angemeldet - auch dieser war negativ.

Kapitän Edy auf Hausboot

Auf einem Hausboot in Burgund-Franche-Comté

Ohne Führerschein sind wir in Frankreich auf einer schwimmenden Ferienwohnung auf der Saône und auf dem Canal des Voges geschippert. Für mich etwas unverständlich, da ich damals in der Schweiz für viel kleinere Boote eine Prüfung ablegen musste.

Im Schneckentempo fuhren wir durch die Gegend, entlang gemütlicher Dörfer, Schlösser und Kirchen.
Die über 30 Schleusen forderten unser Teamwork und Manövrierkünste heraus. Haben alle gut gemeistert. Bei Seveux sind wir sogar durch zwei Kanaltunnel mit über 600 Metern Länge gefahren. Die gemieteten Fahrräder hievten wir von Bord und erkundeten die Umgebungen an Land.

Übernachtet haben wir in Häfen oder haben für uns an geeigneten Stellen ganz einfach an der Strecke angelegt und das Boot mit Seilen festgemacht. Die Benutzung des Ankers ist dafür aber nicht erlaubt.
Corona bedingt, genossen wir Hausmannskost und einen guten Tropfen täglich auf dem Oberdeck.

Kapitän Edy

Die Bootsferien in Frankreich anstelle der Quarantäne in der Schweiz haben uns gutgetan. Hausboot Ferien sind stressfrei, haben aber auch ein wenig Action.
Nun sind wir mit einem gemieteten Wohnmobil für sechs Wochen in Europa unterwegs, bis es theoretisch Ende Oktober zurück nach Mexiko geht.